Überladen in den Urlaub

Überladen in den Urlaub

Einfach praktisch, was in ein Wohnmobil so hineinpasst. Fast seinen ganzen Hausstand kann man in den Urlaub mitnehmen, und egal ob in Schweden oder Portugal, man muss einfach nichts vermissen auf der Urlaubsfahrt. Aber der Vorteil der mobilen Heime ist nicht selten auch ein Nachteil, denn viele Urlauber überladen ihr Fahrzeug gnadenlos. Und das birgt große Gefahren.

Die vielen Autos, Caravans und Wohnmobile, die zur Sommerzeit in Richtung Süden oder Norden unterwegs sind, bieten der Polizei oft Anlass zur Besorgnis. Denn viele der Fahrer sind sich nicht bewusst, dass falsche oder zu schwere Beladung ein hohes Risiko im Straßenverkehr bedeutet.

Bemerkt die Polizei bei einer Kontrolle solche überpackten Gefährte, hat das ein Bußgeld zur Folge. Wird mit einem überladenen Wohnmobil ein Unfall verursacht, kann sich der Versicherer trotz Haftpflicht- und Kaskoversicherung auf grobe Fahrlässigkeit berufen und die Regulierung ganz oder teilweise verweigern.

Größte Risiken bei Packen sind eine eingeschränkte Sicht, herumfliegende Gepäckstücke bei plötzlicher Bremsung sowie eine verzögerte Bremswirkung und platzende Reifen.

Damit es nicht soweit kommt, sollte man das tatsächliche Reisegewicht des Wohnmobils, einschließlich aller Personen und mitgeführten Utensilien ermitteln – und dann anhand des Fahrzeugscheins überprüfen, ob es innerhalb des zulässigen Gesamtgewichts liegt. Möglich ist das beim TÜV oder der Dekra, und auch Polizeidienststellen bieten oft Gelegenheiten zum Wiegen an.

Zu beachten ist allerdings ebenfalls, dass bei einer Kontrolle von der Polizei die Achslast überprüft wird. Liegt die Hauptlast des Gewichts im Heckteil, ist die Vorderachse entlastet, die hintere ist jedoch überlastet. Auch das sollte man also beim Packen beachten.

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